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Adieu Shakespeare, adieu Beatrice, Hero, Benedikt und Claudio, adieu all ihr Heldinnen, Helden und Schurken der Komödie! Das war die 12. und letzte Aufführung der erfolgreichen Inszenierung des Shakespeare-Stücks. Am 20. Juni, einem kalten und dennoch wunderschönen Sonntagabend, ging die Spielzeit für die Akteure des Wettenberger Sammelsuriums zu Ende. Ebenso traurig wie beglückt schauen wir nach vorne und zurück. Die Komödie ist tot - es lebe die Komödie!

Umjubelt wurde bereits die Premiere am 19. Juni 2009 bei Wind und Wetter in der Burg Gleiberg.
In der regionalen Presse sind Lob und Anerkennung für die herausragende schauspielerische Leistung und die fantastische Vorbereitung zu lesen; Begeisterung und Staunen sind inbegriffen.
Bilder von den Aufführungen in der Burg Gleiberg können Sie in der Bildergalerie betrachten.
Zum Inhalt der Komödie "Viel Lärm um nichts"
Claudio und Hero, die jungen Liebenden, verloben sich rasch und beschließen, sich die Zeit bis zur Hochzeit damit zu verkürzen, Benedikt und Beatrice, zwei schon etwas reifere, überzeugte Singles, miteinander zu verkuppeln. Claudio, Leonato (Heros Vater) und Don Pedro (der Kriegs- und Dienstherr der Männer) lassen Benedikt in einem inszenierten Gespräch hören, wie sehr Beatrice leide, da sie ihn doch eigentlich liebe. Benedikt beschließt, sich ihrer zu erbarmen und sie zurückzulieben. Hero und ihre Kammerfrau Ursula halten eine entsprechende Konversation in Hörweite von Beatrice ab. Sofort beschließt sie, freundlicher zu Benedikt zu sein.
Don Juan, Don Pedros Halbbruder, zu dessen Charakter viel besser passt, dass alle einen Hass auf ihn haben, als dass er sich affektierte Faxen anzüchte, will Unheil stiften, indem er Heros Hochzeit mit Claudio verhindert. Sein böser Impuls löst beinahe eine Tragödie aus. Aber wir führen ja eine Komödie auf. Die wachsamen Amtsmänner Holzapfel und Schlehwein, denen die imponierenden Fremdwörter ebenso leicht wie falsch über die Lippen kommen, den Beweis für die Intrige und damit für die Unschuld der gepeinigten Hero liefern.
Bei der am Ende glücklichen Hochzeit wollen Benedikt und Beatrice wieder mit viel Wortwitz ihre gegenseitige Liebe leugnen, bis Hero und Claudio endlich Liebesgedichte hervorholen, die Benedikt und Beatrice sich gegenseitig geschrieben haben…
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